Umdenken. Weiterdenken. Neudenken.

Wir denken voraus und finden bahnbrechende Lösungen für die Anforderungen im Ultraschallschweißen. Deshalb investieren wir in Menschen und schaffen die richtigen Voraussetzungen, um schon heute die Welt von morgen zu gestalten.
Neben spannenden Projekten bieten wir interessante Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten für Neudenker.

  • Internationales Umfeld mit 25 Ultraschall-Laboren weltweit
  • Herrmann Academy für Einarbeitung und Wissenstransfer
  • Nachhaltigkeit leben mit Inititativen wie z.B. Solarenergie, elektrischen Pool-Autos und Bienenschutzprojekt

Jetzt mit uns weiterdenken.  www.ultraschallkarriere.com



Herrmann denkt grün

Gestartet sind wir im April 2018 mit der Unterzeichnung der WIN! Charta des Landes Baden-Württemberg, in der es darum geht, Nachhaltigkeit systematisch in der Wirtschaft zu verankern. In 12 Leitsätzen wurden gemeinsamen Grundwerte formuliert, basierend auf drei Säulen der Nachhaltigkeit – Ökonomie, Ökologie, Soziales.

Mit der Unterzeichnung der WIN! Charta hat sich Herrmann Ultraschall freiwillig zur Nachhaltigkeit verpflichtet. Anspruchsgruppen, Energie und Emission und Anreize zum Umdenken waren die drei Schwerpunktthemen im ersten Jahr. Darüber hinaus hatten wir uns den Bienenschutz als aktives WIN!-Projekt 2018 ausgesucht. Engagierte Mitarbeiter und Auszubildende haben an einem Aktionstag gemeinsam 5 Bienen-/Insektenhotels gebaut. Nach Abschluss der Neu- und Umbauarbeiten wurde anschließend die gesamte Außenanlage insektenfreundlich bepflanzt und unsere Insektenhotels aufgestellt.

Nicht nur aus Anlass des "Earth Day" am 22. April 2019 oder der "Fridays-for-future-Bewegung" möchten wir zeigen, dass nachhaltiges Handeln möglich ist – auch und gerade als Industrieunternehmen. Mit kleinen Schritten beginnen und immer mehr begeistern: Kunden, Mitarbeiter,  Lieferanten, unser lokales und globales Umfeld.

Erste messbare Ergebnisse liegen vor, über die wir bereits in unserem Newsroom berichteten und die nun auch in der Presse erschienen sind JOINING PLASTICS Ausgabe 06-19

Mehr zu unserem Nachhaltigkeitsprojekt: PDF Corporate Responsibillity


Bin begeistert

Kurze Einweisung an der firmeneigenen Stromtankstelle und schon ging es los. Der ZOE ist handlich, wendig und perfekt geeignet für jemand wie mich, denn ich ich fahre fast ausschließlich Kurzstrecken. Mir hat das Fahren viel Spaß gemacht, einzig die Instrumententafel ist etwas gewöhnungsbedürftig mit der "Lightshow" ob das Fahrzeug gerade Akkuleistung verbraucht oder Energie rekupiert. Ausserdem war ich immer ein bisschen zu schnell unterwegs, vermutlich auch aufgrund des jahrelangen Trainings, die Geschwindigkeit anhand des Motorgeräusches abzuschätzen. Da müsste ich definitiv noch daran arbeiten.

Wärend meiner Autobahnfahrt bin ich in ein wolkenbruchartiges Gewitter geraten – das Regenwasser stand tatsächlich zentimeterhoch auf der Fahrbahn. Erstaunlich, wie sicher der ZOE da in der Spur blieb. Ich denke, durch das Gewicht der Batteriezellen und die gute Verteilung schneidet der ZOE hier ganz gut ab.

Ich hoffe, dass ich mit meinen inzwischen in die Jahre gekommenen A2 noch viele Kilometer fahren kann. Aber für mich steht fest: Mein nächstes Auto wird keinen Verbrennungsmotor haben.


Ein perfekter Alltagsflitzer

ZOE und ich haben uns von Anfang an gut verstanden. Ausparken, dank Rückfahrkamera ganz easy. Karlsruhe Zieladresse war mit Navi auch kein Problem. Einzig die Stimmlage lässt einen im ersten Augenblick kurz stutzen – ist man doch eher eine weibliche Stimme gewöhnt. Wenn man durchs Parkhaus „schwebt“ sind einem mit ZOE-Sound und Herrmann Look die meisten Blicke sicher. :-)

Der ZOE hat eine tolle Größe, man passt problemlos in Parklücken und für die Einkäufe ist auch noch genügend Platz. Das Schönste für mich waren jedoch unsere gemeinsamen Blitzstarts an den Ampeln. Hier lässt man mal ganz schnell alle anderen zurück. Das macht wirklich Spaß.
Mein Fazit: Ein ZOE wäre für mich privat ein perfekter Alltagsflitzer, allerdings aktuell noch zu teuer. Deshalb nutze ich ihn gerne um berufliche Termine wahrzunehmen. Unsere nächste Tour: B2Run Karlsruhe.


Mit ZOE gut gelaunt durch den Winter

"Auch im Winter noch voll alltagstauglich" stellt unsere Kollegin Barbara fest.

Beeindruckend, wie viel Spaß eine Fahrt mit ZOE machen kann. Schnell hatte ich mich auf das sparsame und fast lautlose Gleiten mit dem ZOE eingestellt, trotzdem ist man relativ flott unterwegs.

Das zugig zischende Fahrgefühl, der schnelle Ampelstart, mit dem man die großmotorigen Limousinen links liegen lässt und das nahezu lautlose Gefährt sind ein Quell der Freude.

Das Elektroauto wird mir fehlen……


Ein schicker, kleiner Stadtflitzer mit Potential für mehr

Ich wurde ziemlich oft von Passanten gefragt, wie das mit dem Laden funktioniert und wie lange es dauert, bis es zu 100% aufgeladen ist?
Ganz einfach – man muss die Technologie annnehmen und seine eigenen Denkweisen überarbeiten: Von 0-100% benötigt das Auto etwa 3,5 Stunden, aber mir persönlich reichen ca.60-70% des Akkus, um meine täglichen Besorgungsfahrten zu erledigen. Für Ladekapazitäten von 20% bis 80%  benötigt man an den meisten Ladesäulen etwa 1 Stunde. Das ist in etwa genau so viel Zeit wie ich auch für den Einkauf benötige.
Auch längere Touren sind keine große Hürde. Da scheitert es nur an der Bequemlichkeit wenn die Ladesäulen in der Zielnähe besetzt sind.

Das Schöne am Laden ist, dass man nicht dabei bleiben muss so wie beim Tanken von Kraftstoffen. Sehr gerne waren wir mit dem ZOE als Familie unterwegs – während wir uns im Schwimmbad vergnügten war das Auto an der Ladestation angeschlossen. Ohne weitere Zeit einzuplanen, konnten wir anschließend wieder bedenkenlos nach Hause fahren. Sehr entspannend!  Auch zur kalten Jahreszeit ist genügend Reichweite vorhanden – trotz laufender Heizung. Die programmierbare Standheizung ist sehr empfehlenswert. 
Ich bin begeistert und bedanke mich, dass ich die Möglichkeit hatte, den ZOE zu nutzen. Darüber hinaus bin ich sehr gespannt, in welche Richtung sich die Elektromobilität entwickelt.


Ein aufregendes Erlebnis besonderer Art

So empfand Kollege Ulrich die Fahrten am Wochenende nach Hause. Der ständige Blick auf den Ladestand und die Ungewissheit: Reicht es, um von Ittersbach an den Bodensee ohne Zwischenstopp zu kommen? Mit sparsamen Fahrstil im ECO-modus und frostiger Raumtemperatur –  draussen gab es Minusgrade – ist es locker möglich.


"Das Fahren hat Spass gemacht! Gerne mal wieder. Als Zweitfahrzeug, für kurze Strecken, ist ein E-Fahrzeug eine mögliche Alternative."


Ideal im Stadtverkehr

Vorweg möchte ich mich bedanken, dass ich durch die Verlosung die Möglichkeit hatte, den ZOE einen Monat zu fahren, um mir einen eigenen Eindruck über Elektro-Autos zu verschaffen.

Da beim Starten keine Motorgeräusche zu hören sind und die Bremsen viel schneller/stärker reagieren als bei anderen Autos, war es zunächst ein komisches Gefühl, an das ich mich aber schnell gewöhnen konnte. Die Beschleunigung bis ca. 60 km/h ist, im Hinblick auf die angegebenen PS überraschend gut. Ein echter Vorteil im Stadtverkehr. Zudem war ich begeistert, dass das Auto Energie zurückgewinnt, sobald man vom Gas geht. Diese Rekuperation hat auf einer Strecke, in der man viel abwärts fährt, den Vorteil, dass man einen sehr geringen Energieverbrauch hat.

Auch finde ich für die Fußgänger-Sicherheit gut, dass Renault dieses einem Raumschiff ähnelnde Geräusch einspielt, sobald man unter 30km/h fährt. Einige Einkaufsläden bieten bereits eine kostenlose Schnellladesäule an – davon sollte es noch mehr geben.

Leider hat der ZOE auch Nachteile – die geringe Reichweite ist ein Hauptpunkt. Wenn man einen Ausflug plant, muss man zuerst erst einmal prüfen, ob es in der Nähe auch eine Ladesäule gibt. Das schränkt die spontane Planung ziemlich ein. Sobald man mit dem ZOE auf die Autobahn fährt und etwas Gas gibt (max. 141 km/h), ist der Spaß schnell vorbei, denn der Verbrauch steigt enorm an. Durch die lange Ladezeit verringert sich der Fahrspaß und man hat keine Lust, weite Strecken zu fahren.

Mein Fazit: Der ZOE ist für den Stadtverkehr optimal, doch die Investition lohnt sich momentan noch nicht. Ich bin zwar gespannt, was sich die Autobauer noch einfallen lassen, bezweifle jedoch, dass sich mit dem aktuellen Stand E-Autos durchsetzen können. Zudem sind einige Städte noch nicht auf die E-Mobilität vorbereitet.


Beschleunigt und entschleunigt zugleich

Ein heulender Motor, quietschende Reifen an der Ampel und ein röhrender Auspuff. Genau das erlebt man mit einem Elektroauto nicht, das wird bereits nach dem Drücken des Start-Buttons klar. Im Gegensatz zu unseren Diesel- und Ottomotoren sind Elektroautos so etwas wie eine Oase der Ruhe. Kein Motorengeräusch nur das Rollen der Reifen und der Fahrtwind sind zu hören. Beim Öffnen der Fenster und entspanntem Tempo hört man sogar das Zwitschern der Vögel, genau wie man sich das bei einem E-Auto vorstellt, grün und naturverbunden eben.

Der Fahrspaß ist natürlich auch ein anderer. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Nascar Rennen so beliebt wären, wenn die Autos geräuschlos mit E-Antrieb an den Zuschauern vorbeifahren würden. Aber mit dem Zoe kann man auch sportlich fahren, besonders spritzig ist er in der Beschleunigung von 0-80 km/h. Bei rasanter Fahrt, steigt der Verbrauch, das gilt für jedes Auto. Der Unterschied ist, dass der ZOE nicht innerhalb von einer Minute 60 Liter Diesel zapft, sondern in 2,5 Stunden 41 kWh.

Das reicht für ca. 250 Kilometer bei 100 km/h. Jede Ladung (voll) kostet ca. 15 €. Dazu kommt, dass aufgrund der jungen Technik, das Netz von Elektroladestationen nicht sehr umfangreich ausgebaut ist. Damit steht Reisen und rasantes Fahren in einem ganz anderen Verhältnis.

Ich habe zwei Strecken mit über 200 Kilometern zurückgelegt. Im EcoModus wurde ich bei 95 km/h Geschwindikeit auf der rechten Spur von Holländern mit Ihren Wohnwagenanhängern überholt. Anfangs muss ich gestehen, war das nicht gerade das beste Erlebnis, aber man gewöhnt sich auch daran und wird gelassener. Für eine Zwischenladung Strom bin ich bis in das Schloss Montabaur gefahren und habe auf dem Premiumparkplatz Strom tanken dürfen, während ich mich entspannt in einem Liegestuhl gesonnt habe. Das ist mir an einer Tankstelle noch nie passiert.

Aufgrund der begrenzten Ressourcen lernt man damit gewissenhaft umzugehen und fährt nicht schnellstmöglich den Berg hinauf, sondern freut sich darauf, im Herunterfahren seine Reichweite steigen zu sehen. Denn langsames und gewissenhaftes Fahren wird durch eine steigende Reichweite belohnt. Ganz nach der Devise „Rollen statt Rasen“.
Reichweite ist ein kritischer Punkt bei der Elektormobilität. Allerdings hat sich auch der Ottomotor seit seiner ersten Verwendung 1877 stark optimiert. Dementsprechend werden die E-Autos auch immer besser, der I Pace von Jaguar soll bereits eine Reichweite von 460 Kilometern haben.


Azubis on Tour

Wie fährt sich so ein Elektroauto und wie kommt es bei unseren Youngsters an? Mit dieser Frage haben wir einige unserer Auszubildenden auf eine Spritztour in den heimatlichen Schwarzwald geschickt.

Ihre Antwort haben sie uns per Video zukommen lassen.
 


Mit dem ZOE auf Einkaufstour – da geht noch mehr rein!

Was ist ganz wichtig auf jeder Messe? Richtig! Die Süßigkeiten dürfen auf gar keinen Fall fehlen.

Unsere fleißigen Helfer haben ausreichend Nachschub von ihrer Einkaufstour mitgebracht. Geteilt wird aber erst zur Fakuma Messe vom 16.10. bis 20.10. in Friedrichshafen.

Wo? Kommt in Halle 4 zum Stand 4108.

 

 


Wo geht's denn hier zur Tankstelle?

2 Stromzapfsäulen mit insgesamt 4 Schnell-Ladestationen wurden neben dem Eingangsbereich von Herrmann Ultraschall eingerichtet. Sie können sowohl für Poolfahrzeuge als auch von Mitarbeitern mit privatem E-Auto kostenlos genutzt werden.
Für längere Fahrten ist etwas Planung und vorausschauendes Fahren erforderlich. Aktuell können unsere Testfahrer eine Ladekarte nutzen, um Strom zu tanken. Das zugehörige Tankstellennetz mit passender iOS and Android App findet man zum Download unter  https://my.newmotion.com/

Inzwischen bieten auch viele Städte und Gemeinden Fahrern von E-Autos kostenlose Lade-/Parkplätze an. Weitere Informationen zum Laden findet man auch beim Hersteller selbst.https://www.renault.de/services/ze-informationen/ladeloesungen.html

Wir sind gespannt, was unsere Testfahrer dazu berichten werden.


Fragende Blicke und Lärmschutz in Wohngebieten

Was unserem Testfahrer Michael so alles durch den Kopf ging

Ist das E-Auto tatsächlich die Zukunft? Keine Ahnung – vielleicht eine Übergangslösung. Während Tesla aktuell eher negative Schlagzeilen macht, holt der Rest der Automobilindustrie auf bzw. ein. Aber das ist kein Thema für den Anwenderbericht und wahrscheinlich auch nicht entscheidend für die Erfolgsstory des E-Autos – wer mehr erfahren will, kann Automagazine lesen und kontrovers mit Freunden und Bekannten über das Thema sprechen. Fakt ist, an dem Thema kommt man aktuell fast nicht mehr vorbei.
Interessant war der Versuch, ob es auf der Straße eine Community von E-Autofahrern gibt. Bei Rennradfahren und Motorradfahren ist es ja üblich, dass man sich im Vorbeifahren grüßt und kurzes Handzeichen gibt. Beim Versuch, an der Ampel mit BMW i3- oder TESLA-Fahrern ein ähnliches Ritual zu etablieren, erntete ich allerdings nur fragende Blicke.
 

Genau diesen fragenden Blick hatte ich selber, als ich an einem Schild „Tempolimit 30 km/h Lärmschutz“ vorbeifuhr. Nahezu geräuschlos habe ich auf eine Kompromissgeschwindigkeit von 40 km/h gedrosselt. Ich ahnte bereits, dass hier der Gesetzgeber keine Ausnahme für geräuschlose E-Fahrzeuge macht.

Bei fast 5.000.000 zugelassenen Dienstfahrzeugen in Deutschland finde ich es sehr gut, dass Unternehmen hier verantwortungsvoll und offen vorangehen und neue Wege ebnen. Dass Herrmann Ultraschall zudem möglichst vielen Mitarbeitern die Möglichkeit gibt, die Selbsterfahrung „Elektromobilität“ zu machen, geht noch einen Schritt weiter. Ich bin nun um eine Erfahrung reicher und kann bei Gesprächen mit Freunden und Bekannten berichten, wie sich ein E-Auto fährt, wie sich ein E-Auto lädt, dass es beim Tempolimit keine Ausnahmen gibt und dass E-Autofahrer komisch gucken können.


Andre meint: "Damit kommt man lautlos und anzugsstark ans Ziel"

Wie war die erste Fahrt?
Sehr ungewohnt, da man nichts hört, aber phänomenal ist die Beschleunigung bis ca. 50 km/h. Dass man nur Gas geben und Bremsen muss, war für mich auch ungewohnt, da ich schon immer Handschaltung gefahren bin.

Welches Lebensgefühl verbinden Sie mit E-Mobilität?
Ich finde es toll, weil man dadurch das nur noch begrenzt vorhandene Erdölvorkommen schont. Allerdings ist das Produzieren dieser Batterien in der dann sehr großen Anzahl auch nicht gerade ökonomisch wenn man die gesamte Energiebilanz betrachtet.

Wird sich die E-Mobilität durchsetzen?
Vermutlich wird es noch mindestens 10 Jahre dauern, bis sich die Technologie wirklich durchsetzt, abhängig davon, ob sich die Kosten der sehr aufwendig und teuer hergestellten Batterien reduzieren lassen.

Was gefällt Ihnen am ZOE am besten?
Das war ganz eindeutig die Beschleunigung und das Nichtshören.

Einkaufen Transport Familienurlaub Ski-/Surfurlaub
Ja, bedingt Eher nicht Klares Nein Überhaupt nicht

Alex findet die Reichweiten-Anzeige „interpretationsfähig“

Nach der Fahrzeugübergabe am 02.05 war die Heimfahrt nach Feierabend durchaus etwas Besonderes. Entgegen der Herstellerangabe von bis zu 400 km Reichweite wies die Anzeige am Abend eine Rest-Reichweite von knapp 220 km aus. Als ich das Fahrzeug am nächsten Morgen auf dem firmeneigenen E-Parkplatz abgestellt habe, hatte ich eine Strecke von etwa 40 km zurückgelegt. Nun war die Reichweite-Anzeige bei 242 km. Seltsam!
Meine Erkenntnis: Der angezeigte Wert ist mit Vorsicht zu genießen und stark abhängig vom jeweiligen Fahrstil.
Trotz Einweisung hat der erste Tankvorgang an der firmeneigenen Ladestation nicht geklappt und ich bin etwas verunsichert mit nur 130 km Ladepower ins Wochenende gestartet.
Die sonntägliche Fahrt zur Lieblings-Eisdiele "mit dem bunten Auto“ war für die ganze Familie entsprechend aufregend. Doch das Eis schmeckte vor Papa's neuem Gefährt noch besser als sonst.

 

„Tanken“ außerhalb des Betriebsgeländes
Da das Ladenetzwerk von „Newmotion“ in Richtung Pforzheim quasi nicht existent ist, war es mir leider nicht möglich, die erhaltene Ladekarte auszuprobieren. Eine kostenpflichtige „Tankstelle“ ist mir in den 4 Wochen auch nicht untergekommen, deshalb kann ich diesbezüglich keine Erfahrungen teilen.

Sowohl vor dem Schwimmbad in Ettlingen, als auch im Kaufland in Pforzheim war der Strom für unseren ZOE kostenfrei zu bekommen. Im Schwimmbad in Ettlingen musste man die Ladesäule jedoch erst mit einem an der Kasse hinterlegten Schlüssel für den Ladevorgang freischalten. Eine erwähnenswerte Besonderheit:  hier ist es erlaubt bzw. vorgesehen, dass Elektrofahrzeuge auf den Behindertenparkplätzen Strom tanken können. Die Ladezeit an beiden „externen“ Ladesäulen ist mit den Ladestationen bei Herrmann vergleichbar. Bei einem Akkustand von 30% braucht es etwa zweieinhalb Stunden zum vollständigen Aufladen.

 

Fahren auf der Autobahn und im ECO-Modus
Durch das Fahren im ECO Modus kann die Reichweite teilweise deutlich verlängert werden, während sich die Rest-Reichweite bei einer Fahrt auf der Autobahn im Vollgas-Modus sehr schnell reduziert. So kann man beim Fahren mit Höchstgeschwindigkeit (140 km/h) auf einer Strecke von 30 km schnell 100 km an Reichweite einbüßen. Nutzt man den ECO-Modus, ist die Maximalgeschwindigkeit auf 90 km/h begrenzt und die sonst flotte Beschleunigung nicht mehr gegeben. Der Fahrspaß bleibt also etwas auf der Strecke.

Das abschließende Fazit meiner 4-wöchigen Elektromobilität fällt weitestgehend positiv aus. Ausstattung, Fahrspaß und Praktikabilität haben mich überzeugt und ich kann den Renault ZOE als Kurzstrecken- bzw. Pendlerfahrzeug empfehlen. Voraussetzung hierfür ist der freie Zugang zu einer Ladesäule – im besten Fall kostenfrei. Notfalls lässt sich, zumindest im urbanen Bereich, meistens eine Stromtankstelle finden. Die Ladezeit von bis zu 3 Stunden für vollständiges Aufladen sollte dabei einkalkuliert werden. Solange das Ladesäulen-Netz nicht vollflächig ausgebaut ist und die Ladegeschwindigkeit nicht auf unter 1 Stunde reduziert werden kann, ist der ZOE aus meiner Sicht nicht für lange Fahrten geeignet und für ein Familienauto ist er definitiv zu klein.


Andrea hatte Kurvenspaß im Schwarzwald

Man gleitet dahin – es war so beruhigend und entspannend

Wir haben das lange Pfingtwochenende für einen Ausflug in den nahen Schwarzwald genutzt. Das war ein ganz neues Erlebnis mit dem ZOE, der sich wirklich gut fahren lässt. Sowohl die Beschleunigung als auch die Straßenlage lassen nichts zu wünschen übrig. Insgesamt sind  600 km zusammengekommen, nach etwa 200 km ging es wieder ans Netz. Wir haben einen Renault-Händler in direkter Nähe, der eine kostenlose Stromtankstelle zur Nutzung anbietet. Die Ladezeit nach gefahrenen 200 km betrug ungefähr 2,5 Stunden.

Das eingebaute Multimediasystem ist übersichtlich angeordnet und gut zu bedienen, einschließlich Navi. Die Innenausstattung ist einfach – leider waren die Sitze bei längerem Fahren etwas unkomfortabel.

Man muss ein bisschen aufpassen, wenn man so wie wir in einer verkehrsberuhigten Zone wohnt. Durch fehlende Beschleunigungs- und Motorengeräusche empfiehlt es sich, die Tachoanzeige genau im Auge zu behalten, sonst ist man ruckzuck schneller als gedacht unterwegs. Würde ich mir privat ein E-Auto kaufen? Nein, derzeit wohl eher nicht. Die Reichweite ist einfach noch zu gering und es fehlt an Erfahrungen zu Lebensdauer und Entsorgung der Batterien.


Astrid macht den ZOE Check

ZOE – wie ein Raumschiff auf dem Golfplatz

Fast geräuschlos fahre ich durch die Gegend – natürlich hört man Wind- und Abrollgeräusche, aber nicht den gewohnten Motorlärm. Gewöhnungsbedürftig am Anfang, macht aber schnell Spaß. Auch die Sphärenklänge, die eingespielt werden, damit das Auto zumindest ein paar Geräusche von sich gibt.
Fühle mich sofort entschleunigt, als ich feststelle, dass ich im ECO-Modus maximal 100 Stundenkilometer fahren kann. Auch der Gedanke an eine mögliche längere Ladepause verliert seinen Schrecken. Warum nicht mal auf einer längeren Fahrt auch eine längere Pause machen. Sonst hetze ich oft genug von A nach B.

 

Ob sich Elektromobilität durchsetzen wird, ist für mich eine Frage der Infrastruktur mit genug Netzkapazität und Ladesäulen. Momentan befinden wir uns in einer Übergangsphase – die nächsten 10 Jahre werden entscheidend sein.  

 

Das Design des ZOE gefällt mir gut.  Das Multi-Media-System zeigt beim Fahren, wann das Auto Strom verbraucht und wann es Energie zurückgewinnt – das ist richtig cool.  Staus sehe ich in Echtzeit – auch Stockungen an einer langen Ampel. Leider wird beim Radio nicht der Liedtext automatisch angezeigt – hier muss ich mich auf die zweite Ebene tippen.


Technische Daten ZOE

Leistung [PS] 92
Leistung [KW] 68
Antrieb Frontantrieb
Gewicht 1,5 t (Leergewicht)
Höchstgeschwindigkeit [km/h] 135
Beschleunigung von 0-100 [km/h] in Sekunden 13,2
Reichweite [km] durchschnittlich 300 unter realen Bedingungen

Sonderaustattung

  • Sitzheizung für Vordersitze
  • Digitalradio + Soundsystem mit 3D Sound

Vorurteil oder nicht? Marc will es wissen.

Komisches Fahrgefühl?
Ja, zu Beginn ein sehr komisches Gefühl, da es vor allem im unteren Geschwindigkeitsbereich kaum eine Lärmentwicklung zu hören gibt. Renault löst das Problem, indem ab einer gewissen Geschwindigkeit (ca. 30 km/h) eine musikähnliche Melodie gespielt wird.
 

Schlechteres Fahrverhalten?
Nein, keine Unterscheidung. Die Bremsen des ZOE erachte ich als sehr direkt und stark. Rekuperation ist auch ein großer Pluspunkt, da hier die wertvolle Energie beim Bremsen nicht verloren geht, sondern zum Laden der Batterie wiedergewonnen wird.  
   

Weniger Leistung?
Nein, Elektroautos können auch sehr viel Power haben. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass der ZOE mit verhältnismäßig wenig PS sehr schnell beschleunigt.
 

Zu geringe Reichweite?
Ja, mir persönlich wäre es ein zu großer Stressaufwand, nach 300 km zu tanken, bzw. die Batterie aufladen zu müssen.

 

Zu lange Ladezeiten?

Mir dauert das Aufladen des Elektroautos zu lange. Über Nacht aufladen ist kein Problem. Falls man aber mal spontan weitere Strecken fahren will und das Auto nicht vollgeladen ist, muss man warten.


Mein Fazit:
Es ergeben sich viele Vor-und Nachteile bei der Nutzung eines Elektroautos. Im Alltag würde ich mir  wahrscheinlich kein E-Auto zulegen. Das wäre mir aufgrund der kürzeren Reichweite und der Ladezeiten zu unflexibel.  Nichts desto trotz bin ich sehr glücklich darüber, mal ein Elektroauto gefahren zu sein, um mir ein eigenes Bild zu machen.


Zukunftsmobil – deshalb machen wir das

Zwei vollelektrische Renault ZOE stehen ab Mai 2018 als „Pool-Autos“ für die Belegschaft zur Verfügung. So können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die  Elektromobilität selbst testen – tage- oder monatsweise. Das Losverfahren entscheidet.

In einem eigenen Arbeitskreis beschäftigen wir uns bei Herrmann intensiv mit Themen rund um Corporate Responsibility. Mit der Unterzeichnung der WinCharta des Landes Baden-Württemberg wurde eine freiwillige Selbstverpflichtung zum nachhaltigen Handeln eingegangen. Viele dieser 12 Leitsätze sind  bereits Bestandteil der Firmenphilosophie und wurden in der Vergangenheit intuitiv umgesetzt. Darüber hinaus ist ein neuer Aktionsplan definiert und weitere Projekte werden folgen.
 

Im Zuge des betrieblichen Mobilitäts- und Gesundheitsmanagements wurde bereits im September 2017 das JobRad angeboten. Dabei handelt es sich um ein Dienstfahrradkonzept speziell für Fahrräder, Pedelecs und E-Bikes. Das  JobRad  bietet viele Vorteile, ist umweltfreundlich und kann natürlich auch in der Freizeit als Sportgerät genutzt werden.

Das Unternehmen möchte so Anreize zum Umdenken schaffen und zur Meinungsbildung beitragen.